Wellness-Anwendungen | Aroma- & Lichttherapie | Klassische Massage | Asiatische Massagen | Wellness aus Asien | Sauna & Dampfbad | Bäder & Packungen | Wellness & Ernährung | Kosmetik

© Marco Korf / pixelio.de

Thai-Massage
Die Traditionelle Thai-Massage (TTM) hat seinen Ursprung in Thailand und in den letzten Jahren vermehrt Einzug in die westliche Wellness-Branche gehalten. Wie auch andere asiatische Länder verstehen es die Thai seit Jahrtausenden, Wellness als Bestandteil des Lebens zu betreiben, und auch den Einklang von Körper und Seele zu achten. Die Basis der Thaimassage ist die Annahme, dass im Körper Energiebahnen, sog. Meridiane verlaufen. Auf diesen liegen Akupressurpunkte, und auf das Drücken dieser soll die Lebensenergie, das Qi, freigesetzt werden. Bei dieser Art der Massage stehen nicht die Muskelverspannungen im Vordergrund, sondern das Aktivieren der Lebensenergie. Um die Punkte zu drücken wird ganzer Körpereinsatz vom Masseur gefordert: Ellenbogen, Knie, Füße und Handballen kommen zum Einsatz. Die Thai-Massage wird in immer mehr Wellness-Bereichen angeboten. Hier sollte man jedoch hinterfragen, wie die Ausbildung des Masseurs ausgesehen hat. Leider allzu oft werden die Kenntnisse hierfür in einem kurzen Seminar vermittelt, was für eine qualifizierte Ausübung der Thai-Massage nicht als ausreichend erscheint.

Shiatsu
Wie auch die Thai-Massage hat die Shiatsu-Massage seinen Ursprung in der traditionellen chinesischen Medizin. Sie fand ihren Weg nach Japan, wo das Verfahren weiter entwickelt wurde. Das Wort Shiatsu setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: SHI = Finger und ATSU = Druck – also Fingerdruck. Basis für die Shiatsu-Massage ist die Akupressur und Akupunktur. Auch hier spielt das Qi, das Fließen der Lebensenergie, eine Rolle. Das Drücken der entsprechenden Punkte, die auch in der Thai-Massage zu finden sind, dauert zwischen fünf Sekunden und zwei Minuten. Durch das Freisetzen von Serotoninen und Neurotransmitter werden körperliche wie auch seelische Spannungen gelöst, und das Qi kann freier fließen. Shiatsu gilt als präventive Methode, also zur Vorbeugung von Krankheiten, die durch ein blockiertes Qi auftreten können. Somit passt Shiatsu ideal in den Bereich Wellness. Dabei ist diese Methode in der westlichen Medizin äußerst umstritten, ihr wird ein Placebo-Effekt vorgeworfen und auch ist das Drücken bestimmter Punkte – wie beispielsweise auf die Schilddrüse – sind sogar gefährlich.